Deine Atmung kann ein Gamechanger sein!

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Weißt Du immer, wie es Dir gerade geht?

Und wenn es Dir nicht so gut geht, wünschst Du Dir dann manchmal ein Werkzeug, mit dem Du Deinen Zustand verbessern kannst? 

Soll ich Dir was verraten? Du hast schon eins!

Wenn Du sie bewusst einsetzt, kann Deine Atmung ein absoluter Gamechanger in den unterschiedlichsten Situationen sein!

 

Spüre doch mal eben in Dich hinein, lausche…

 

Welche Gedanken sind da?

Welche Bewegungen?

Welche Bedürfnisse?

Welche Zustände?

Welche Gefühle?

 

All diese Gegebenheiten kannst Du jederzeit verändern, wenn Du möchtest.
Klar, wir können nicht immer hundertprozentig beeinflussen, wie wir uns fühlen, sowohl körperlich als auch emotional, aber wir können zumindest eine Richtung vorgeben und gewichten.

Der wichtigste Hebel: Dein Atem

Einer der wichtigsten Hebel dafür ist Dein Atem, denn er ist ein Wanderer in zwei Welten.
Auf der einen Seite reagiert er blitzschnell und unbewusst auf unsere Emotionen (Stress, Angst, Wut, Schmerz, Freude, Überraschung, Erleichterung, Staunen etc.).
Auf der anderen können wir ihn willentlich steuern und so bestimmte Emotionen abschwächen oder verstärken.

Entspannen oder wach werden – Du entscheidest!

Du möchtest entspannter sein?
Dann verlangsame Deine Ausatmung ganz bewusst, auch wenn es sich erstmal nicht „natürlich“ anfühlt.
Dein Puls wird sich mit dem Atemrhythmus verlangsamen und Dein Geist wird sich ebenfalls beruhigen, wenn Du die Aufmerksamkeit auf den immer langsamer werdenden Atem lenkst.

Auch die „Atmung im Quadrat“ (oder auch „Box Breathing“ nach Mark Divine) kann hier helfen: 
Stell Dir ein Quadrat vor und atme jeweils…

…für 4 Schläge ein,
halte die Luft für 4 Schläge,
atme über vier Schläge aus,
halte in der Atemleere für 4 Schläge.

Schon wenige Runden machen einen Riesenunterschied!

Hier gibt es ein Video, das die Technik gut erklärt.

Du möchtest Dich aufwecken und aktivieren?
Aktiviere das Zwerchfell mit einer impulshaften, schnellen Ausatmung. 
Zieh dabei ruhig kräftig den Nabel Richtung Wirbelsäule (Bauch spannt an) und stoße die Luft auf ein kräftiges „Fffff!“ aus.
Werde langsam immer schneller und mache alle 10-15 Atemzüge eine Pause, in der Du normal weiteratmest.

Achte bei beiden Atmungsarten darauf, dass Du die Einatemluft nicht einsaugst, sondern dass Du sie passiv einströmen lässt, den Bauch locker lässt und die dem Atem folgende Bewegung so tief im Rumpf spürst, wie es Dir möglich ist.

Sei aufmerksam für den Rhythmus:
Je schneller, desto anregender, je langsamer, desto beruhigender.

Und dann lausche wieder in Dich hinein…

Welche Gedanken sind da?

Welche Bewegungen?

Welche Bedürfnisse?

Welche Zustände?

Welche Gefühle?

Nimm Dir doch diese Woche ein paar Mal die Zeit, in Dich hinein zu spüren und übe, den Atem bewusst einzusetzen.

Viel Spaß beim Experimentieren!

 

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