Resonanz – Du bist eine Lavalampe!

 In Sonstiges

Was eine Lavalampe mit Singen zu tun hat?!

Weißt Du überhaupt noch, was das ist?! Oder bin ich schon zu alt…?

Lass es uns ausprobieren!

Sing doch mal ein paar Töne, das schadet nie… 😉

Und spür dabei in Dich hinein, in Dein Skelett, Deine Wirbelsäule.

Richte Dich auf und lehne Dich an, an Deine Schulterblätter, Deinen langen Nacken, Deinen Hinterkopf.

Lehne auch den Atem an, ringsherum von innen gegen Deine Taille.

Spüre den Vibrationen und Schwingungen Deiner Töne nach.

Kannst Du Deine Klänge in Dir fühlen?

Wenn Du sie nicht spürst, probiere es mit ein paar tieferen und etwas lauteren Tönen.

Oft können wir so die Empfindungsfähigkeit hervorlocken und dann auch wieder höhere und leisere Klänge machen, ohne dass wir die Wahrnehmung der Resonanzvibration wieder verlieren.

Hefte Deine Aufmerksamkeit an diese Vibrationsempfindungen.

Vielleicht spürst Du den Klang nicht als Vibration, sondern eher als Schwingen oder Pulsen.

Wo ist sie gerade, diese Schwingung?
Wie bewegt sie sich, wenn Du die Tonhöhe veränderst?

Und jetzt werde zur Lavalampe!

Stell Dir vor, Du bist eine Lavalampe und die Töne sind diese behäbigen Blasen, die langsam hoch und runter schweben, sich ziehen, verformen, teilen, vereinen.
Wie sehen Deine Tonblasen aus?

Kannst Du es schaffen, in Deiner Vorstellung eine einzige lange Resonanzblase zu formen, die vom untersten bis zum obersten Punkt Deiner „Lampe“ reicht?

Spanne Deinen Klang von unten nach oben auf

Betone noch einmal Deine Aufrichtung zwischen Himmel und Erde.

Das Becken schwer, zum Boden ziehend.

Der Schädel leicht, an dem berühmten goldenen Faden an den Wolken aufgehängt.

Und dazwischen – ein Entfaltungsraum für Deine Töne, die in allen Regenbogenfarben des Klangspektrums glänzen dürfen.

Die hohen Töne dürfen ihren Ursprung und einen Anker in der dunklen, feuchtwarmen Erde haben.

Und die tiefen Töne sehnen und dehnen sich nach den Sternen und ihrem silbrigen Glanz.

Lass sie sich aufspannen und ihren Ausdruck selbst finden.

Du bist nur die Lavalampe – das Gefäß, in dem diese faszinierenden Gebilde entstehen.

Jetzt weißt Du, warum.

Viel Spaß beim Aufrichten und Erkunden!

 

Der Anfang aller Weisheit ist die Verwunderung.
– Aristoteles

 

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